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das Schloss von Calendasco (Piacenza), wo der Confalonieri wohnte
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historischer Popularisierer
Giovanluigi Confalonieri. Feudatär.
1547 Tag 10. September. Von Calendasco nach Piacenza sind es etwa 5 Meilen.
Die Straße, die vom Dorf beginnt, führt über die Trebbia bis zur Malpaga und mündet in der "Landstraße" der Mönche.
Etwas weiter oben befindet sich die Zone S. Eufemia, hier hat der Confalonieri mit seinen Brüdern einen Palast.
Das verlangt 'per Gesetz' der neue Herzog, Sohn des Papstes, Herzog mit vielen, zu vielen Ideen für einen alten Feudalherren, der an das Land und die Landschaft gebunden ist.
In der Stadt erwarten ihn weitere edle Freunde, jeder mit seinen eigenen Machtbestrebungen. In Giovanluigi reicht es, das ländliche Wildleben zu bewahren, so erscheint er uns zumindest im Vergleich mit den anderen Verschwörern.
Für die Adligen ist es nicht schwierig, in den Palast einzutreten.
Die anderen, die sich mit ihm verschwören, haben größere Ziele.
Die vier verlassen ihre kleine Gefolgschaft und werden von ihrem Herzog Pierluigi empfangen.
Die Stilettate beginnen. Wenige Augenblicke und der Sohn des Papstes ist tot.
Es passiert, was passiert: die Geschichte von Piacenza und die italienische Geschichte der damaligen Zeit erzählen und beschreiben diese wahnsinnige Episode gut. Jeder liest es nach seinem Gutdünken.
Epilogum: Neununddreißig Jahre später muss Giovanluigi Confalonieri (er hat bereits einen Vorfahren, Santo in Sizilien, in Noto, von dem die Hagiografen geschrieben haben) "pflichtgemäß" seine Besitztümer von Calendasco verkaufen.
Eine eher politische als rechtliche Enteignung, es reicht ihm nämlich aus, nach Mailand zu emigrieren, neununddreißig Jahre nach dem Mord, mit seinem großen Gefolge, und dort unablässig zum Justizkapitän zu werden.
Gerechtigkeit ist geschehen!
Mehrmals in diesen Jahrzehnten haben die Farnese ihm mit Erschießungen Rache geübt, er hat es immer geschafft! In seinem Lehen von Calendasco lebt man letztlich nicht schlecht.
Ein Heiliger im Himmel ist da, auch ohne es zu wissen.
Und dann können nicht alle Heilige werden.
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